Corona-Hilfen werden erweitert!

Überbrückungshilfe III Plus auch bei freiwilliger Schließung möglich

Für die Monate November und Dezember gibt es Erleichterungen für Betriebe bei den Antragsvoraussetzungen für die Überbrückungshilfe III Plus. „Bisher galt aufgrund der sogenannten Schadensminderungspflicht, dass Betrieben, die selbst schließen, keine Förderung zusteht“. Nun habe das Bundeswirtschaftsministerium eine Änderung bekannt gegeben. Quelle: ahgz

CORONA-HILFEN IN DEUTSCHLAND:

  • Überbrückungshilfe III Plus (Förderzeitraum Juli 2021 – März 2022) Neu: Hilfe auch bei Schließung aus wirtschaftlichen Gründen! Der Kernsatz lautet: „Freiwillige Schließungen oder Einschränkungen des Geschäftsbetriebs, weil eine Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, infolge von angeordneten Corona-Zutrittsbeschränkungen (3G, 2G, 2G Plus) unwirtschaftlich wäre, schließen die Annahme eines coronabedingten Umsatzeinbruchs nicht aus und beeinträchtigen die Förderberechtigung ausnahmsweise nicht.“ Eine Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs erfolge dann aus wirtschaftlichen Gründen, wenn zum Beispiel die zu erwartenden Umsatzerlöse bei Öffnung nicht ausreichen würden, die variablen Kosten zu decken oder eine vergleichbare Unwirtschaftlichkeit besteht. Quelle: ahgz / Stand: 14.12.2021
  • Überbrückungshilfe IV: „Grundsätzlich behalten wir in der Überbrückungshilfe IV die bewährten Zugangsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe III Plus bei und verlängern die Hilfen bis März 2022. Unternehmen müssen weiterhin einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat 2019 nachweisen und bekommen umfassend ihre Betriebskosten erstattet“ – erklärt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (Stand: 29.11.2021 / Quelle: HogaPage)
  • Neustarthilfe Plus – (verlängerter Förderzeitraum bis März 2022)
  • Überbrückungshilfe III – ausgelaufenes Hilfsprogramm.
  • Überbrückungshilfe II – ausgelaufenes Hilfsprogramm.
  • November- und Dezemberhilfe: ausgelaufendes Hilfsprogramm.
  • Neustarthilfe – (ausgelaufendes Hilfsprogramm)
  • Kurzarbeitergeld: Weitere Beratung bieten die vbw-Verbände
  • Grundsicherung mit Sozialschutz-Paket: Kinderzuschlag beachten!
  • KfW-Sonderprogramm: bis 31.12.2021 verlängert
  • Ermäßigter Mehrwertsteuersatz: (bis Ende 2022 für Speisen in der Gastronomie auf 7% (vorher 19%).
  • GEMA-Corona-Gutschriften
  • GEZ-Freistellung: Antragsformular
  • Eine Zusammenfassung steuerlicher Maßnahmen des Bundes und Bayerns sind hier und hier (IHK München-Oberbayern) zu finden

CORONA-HILFEN IN ÖSTERREICH:

Folgende Wirtschaftshilfen bzw. Maßnahmen werden neu aufgelegt oder verlängert:

  • Ausfallsbonus für Zeitraum von November 2021 bis März 2022. Bei mind. 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019. Ersatzrate: 10-40% des Umsatzrückgangs. Beantragung: ab 16. Dezember 2021.
  • Verlustersatz für Zeitraum Jänner 2022 bis März 2022. Bei mind. 40% Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019. Ersatzrate: 70% bis 90% des Verlustes. Beantragung Anfang 2022.
  • Härtefallfonds für Zeitraum November 2021 bis März 2022. Bei mind. 40% Einkommensrückgang bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden. Ersatzrate: 80% zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs. Maximaler Betrag: 2.000 Euro, Mindestbetrag: 600 Euro
  • Corona-Kurzarbeit wird bis Jahresende möglich sein.
  • Veranstalterschutzschirm: Verlängerung bis März 2022.
  • Garantien: Verlängerung bis Juni 2022.

Weitere Informationen: Sichere-Gastfreundschaft.at

Stand: 29.11.2021

Corona-Hilfen für die Gastro